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Prost auf das Oktoberfest: Was Sie über die globale – und umweltfreundliche – Feier wissen sollten

Cheers to Oktoberfest: What To Know About The Global — And Eco-Friendly — Celebration

 

Von SaltyLama

Es gibt viele Gründe, auf dem Oktoberfest ein Pint anzuheben. Zum einen, wer kann nicht einfach seine unwahrscheinliche Ausdauer schätzen? Heute ein weltweites Phänomen, hat es seinen Ursprung in den Feierlichkeiten nach der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen im Jahr 1810. (Sie können sicher sein, dass das Bier reichlich war.) Trotz dieser unwahrscheinlichen Wurzeln ist das deutsche Fest und sein Gedenken an die bayerische Kultur mehr als 200 Jahre später ein globales Ereignis, das von Millionen (manche sogar in Lederhosen) gefeiert wird.

Aber wussten Sie, dass das Oktoberfest wohl das umweltfreundlichste Festival der Welt ist? Wir dachten nicht. Während die meisten ähnlich skalierten Feiern für den Müll bekannt sind, den sie hinterlassen – hier sehen Sie sich an, Mardi Gras – wie die guten Zeiten von allen, hat sich das Oktoberfest als beispielhaftes Beispiel dafür herausgestellt, wie eine wochenlange Feier sein kann nachhaltig und umweltbewusst. Lassen Sie uns also vor dem diesjährigen Auftakt am 17. September auf diese und andere Fakten über das Festival anstoßen:

1. Das Oktoberfest fängt nach sich selbst an

Bei einem großen Fest wie dem Oktoberfest – mit mehr als sechs Millionen Besuchern – wird voraussichtlich eine extreme Menge an Abfall produziert. Und das galt früher sicherlich auch für München, wo das Oktoberfest auf der Theresienwiese stattfindet. Vor 1991 hinterließ jeder Besucher etwa zwei Kilogramm Müll – heute sind es nur noch etwa 200 Gramm pro Besucher. Der Grund? Die Organisatoren verboten Anfang der 1990er Jahre Getränkedosen, Plastikgeschirr und Pappbecher auf dem Festival. Das führte zu einer massiven Reduzierung der damals 8.100 Tonnen Abfall.

Im Jahr 2014 wurde der Abfall bereits auf 958 Tonnen reduziert – eine Zahl, die die Organisatoren noch dramatischer reduzierten. Müll auf dem Oktoberfest wird jetzt getrennt. Damit Papier wiederverwertet werden kann, gehen Bioabfälle in Biogasanlagen und aus Altglas wird neues Glas. Natürlich kann mancher Müll nicht recycelt werden und wird deshalb verbrannt – aber immerhin versuchen die Organisatoren ihr Bestes. Im Vergleich dazu produzieren die Feierlichkeiten zum Mardi Gras in New Orleans etwa 1.200 Tonnen Abfall – mit Plastikperlen, die in den Mississippi geworfen werden, und Abfällen, die auf Mülldeponien entsorgt werden.

2. Keine Bierdosen oder Pappteller

Dies ist zu einer großen Tradition geworden. Bierdosen und Pappteller gibt es auf dem Oktoberfest nicht. Stattdessen verwenden sie Bierkrüge und Porzellanteller, die nach Gebrauch einfach abgespült werden. Und das Spülwasser landet nicht in der Kanalisation, sondern in den Toilettenspülungen der Zelte. Darüber hinaus werden sofort verzehrte Speisen in Waffelhörnchen serviert, die Sie zusammen mit Ihrem Essen essen können.

3. Eine reduzierte CO2-Bilanz

Viele Wiesn-Zelte bekommen jetzt Fleisch in Bio-Qualität. Rinder, Schweine und Hühner stammen also aus Bayern und durchlaufen dort ihren gesamten Lebenszyklus. Im Jahr 2014 wurden 120.000 Paar Schweinswürste, 78.000 Eisbeine, 510.000 Hühner und 48 Kälber verzehrt. Auch 112 ganze Ochsen landeten auf Tellern. Dies wirkt sich also auf die CO2-Bilanz des Oktoberfestes aus.

4. Ökostrom wird häufig verwendet 

Die öffentlichen Bereiche des Oktoberfestes – Straßen und Toiletten – werden jetzt alle mit Ökostrom versorgt. Aber 60 Prozent der Aussteller sind diesem Konzept gefolgt und nutzen jetzt auch Ökostrom. Damit werden nun viele Bereiche des Festivals mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgt.

5. Lederhosen werden nicht in der Waschmaschine gereinigt

Bestimmte Regeln kann man einfach nicht brechen. Das gilt besonders im traditionellen Bayern.Unter ihnen? Lederhosen darf man nicht waschen Ein Grund: Das ist nicht gut fürs Leder. Aber manche Leute sagen auch, dass es daran liegt, dass man seine Seele bewahren muss – dass jeder Fleck seine eigene Geschichte hat. Andererseits bedeutet das manchmal nur, dass es schmutzig ist. Dürfen wir Ihnen also unsere umweltfreundlichen Waschmittelstreifen vorschlagen? Einfach in warmem Wasser auflösen und anschließend die betroffenen Stellen reinigen. Mach es einfach heimlich und niemand wird es bemerken.

6. Jeder Tipp zählt

Traditionell wird ein großes Bierfass vom Oberbürgermeister angezapft, um das Oktoberfest zu eröffnen. Der Bürgermeister muss das Holzfass anzapfen, damit das Bier fließen kann. Diese Tradition nehmen die Bayern sehr ernst – und sie zählen, wie viele Hammerschläge es braucht, bis die gute Zeit beginnt. Wenn ein Bürgermeister es mit zwei Schlägen schafft? Das ist exzellent! Je mehr Schläge es gibt, desto unangenehmer wird es für den Oberbürgermeister. Da sind zum Beispiel die Presseberichte, wie viele Streiks er brauchte. So eine Schande. Der Bürgermeister steht also während des ganzen Aktes ziemlich unter Druck – ähnlich wie das Fass selbst. Ist die Aufgabe erledigt, ruft der Bürgermeister „O’zapft is!“ Das bedeutet „Es ist angezapft.“

7. Vor dem Fassanstich darf kein Bier ausgeschenkt werden

Solange der Bürgermeister das Fass nicht angezapft hat, darf kein Bier ausgeschenkt werden. Auch das ist Tradition. Der Anstich findet alljährlich im sogenannten Schottenhamelzelt statt. Er ist der älteste von vielen Pavillons auf dem Oktoberfest und besteht seit 1867. Sobald das Fass angezapft ist, werden 12 Salutschüsse abgefeuert. Eine Art ehrenvoller Gruß mit Schwarzpulver. Und erst dann wird Bier ausgeschenkt. Tradition ist Tradition.

8. Je mehr Bierkrüge die Kellnerin oder der Kellner tragen kann, desto besser 

Das Oktoberfest hat viel mit Traditionen zu tun. Eine davon ist, dass das Bier vom Fass an die Tische in den Festzelten getragen wird. Und es gilt: Wer am meisten trägt, genießt das größte Ansehen. (Außerdem: Kellner verdienen natürlich mehr Geld mit jedem zusätzlichen Glas, das sie tragen können, also nehmen sie so viele Gläser wie möglich.) Es wird also ein Wettbewerb. Wer kann die meisten Brillen tragen? Und die Gläser sind schwer. Sie enthalten nicht nur einen Liter Bier, sondern das Glas selbst ist schwer. Ein Glas wiegt also mit Bier 2,3 Kilogramm. Der offizielle Weltrekord gehört einem Mann namens Oliver Strümpfel. Er trug 29 Bierkrüge. Nach unseren Berechnungen sind das etwas mehr als 66 Kilogramm.

9. Nicht nur der Service auf dem Oktoberfest ist stark, sondern auch das Bier

Wenn Sie das auf dem Oktoberfest ausgeschenkte Bier nicht gewohnt sind, seien Sie vorsichtig, denn es ist stark! Während durchschnittliches deutsches Bier etwa 4,6 bis 4,8 Volumenprozent Alkohol hat, sind es beim eigens für das Oktoberfest gebrauten Bier satte 5,8 bis 6,4 Prozent. Zum Vergleich: Ein Standard Bud Light hat 4,2 Volumenprozent. Das heißt, ein Liter enthält so viel Alkohol wie acht Schnaps. Wenn Sie also fünf Krüge Bier trinken, haben Sie bereits eine Flasche Schnaps getrunken.

10. Bevor Sie auf dem Oktoberfest flirten, denken Sie an die Verbeugung

Wie Sie vielleicht schon wissen, tragen die Menschen auf dem Oktoberfest traditionelle Trachten. Das bedeutet normalerweise Lederhosen für die Männer und Dirndl für die Frauen – aber es ist 2022. Jeder kann tragen, was er will. Aber das ist Tradition. Und beim Dirndl gibt es eine Besonderheit. Denn am Bauch hat das Dirndl eine Schleife. Und je nachdem, wie das Band gebunden ist, lohnt es sich, mit der Person zu flirten oder nicht. Wenn eine Person das Band auf der linken Körperseite trägt, wird sie nicht genommen. Sie sind verheiratet oder vergeben, wenn sie die Schleife rechts tragen. Wer die Schleife auf den Rücken bindet, hat wahrscheinlich keine Ahnung und kommt von außerhalb. Was dann für etwas Verwirrung sorgen kann.

11 Es erzeugt einen enormen wirtschaftlichen Segen 

Natürlich bringt das Oktoberfest auch viel Geld ein. Vergessen Sie nicht, dass es das größte Volksfest der Welt ist, mit mehr als sechs Millionen Besuchern, die nach München reisen. In dem Zeitraum verdient das Oktoberfest rund eine Milliarde Euro. Und der Zeitraum ist nicht so lang. Im Jahr 2022 dauert das Oktoberfest beispielsweise nur 17 Tage – vom 17. September bis zum 3. Oktober. 

12. Paris Hilton wurde ausgewiesen

Im Jahr 2006 ereignete sich eine sehr skurrile Geschichte. Damals war ein gewisses Starlet auf Promotiontour für ihren Prosecco, den sie dann immer wieder auf dem Oktoberfest präsentierte. Es war damals offensichtlich, dass die Unternehmerin nur den Verkauf ihres eigenen Getränks fördern wollte. Das wurde ihr verboten, weil dann auch andere Promis das Oktoberfest nutzten, um für ihre Marken zu werben. Dies missfiel dem Management so sehr, dass Paris Hilton anschließend zur unerwünschten Person erklärt wurde.

13. Es gibt einen anderen Namen für das Oktoberfest

Alte Profis nennen das Oktoberfest „Wiesn“. Denn seit jeher findet das Fest auf einer 34,5 Hektar großen Fläche namens Theresienwiese statt, die nach der bereits erwähnten Prinzessin Therese benannt ist. Wenn Sie also so klingen möchten, als ob Sie dazugehören, nennen Sie es Wiesn – nicht Oktoberfest. In München sagt niemand „Oktoberfest“. Wenn Sie das sagen, werden Sie schnell als Neuling erkannt.

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